Missionsberichte 2026

Südsudan

Joseph missioniert mit seiner Familie im Südsudan.

Rückblick 2025: Sudan Flüchtlinge

Mission unter den Pokots

2026-01-16: Daniel Grothusheidkamp arbeitet mit seiner Familie unter dem Stamm der Pokot in Kenia.

Macht zu Jüngern, ist der Auftrag den der Herr Jesus Christus seinen Jüngern aufgetragen hat. Und dieser Befehl hat bis heute noch Gültigkeit. Es ist aber nicht nur einfach ein Befehl, sondern auch gleichzeitig eine Einladung an alle diejenigen, de an Jesus glauben, auch seinen Namen in aller Welt hinauszutragen – was für ein Privileg.

Wir als Familie Grothusheidkamp, leben in Kenia und arbeiten unter dem Stamm der Pokot. Die Pokots sind Viehhirten, bei denen sich alles um Kühe, Ziegen, Schafe und Kamele dreht. Die Tiere sind ihre Ehre, ihr Stolz und vor allem ist es ihr Unterhalt. Die aller meisten Menschen sind Analphabeten, nur ein geringer Anteil ist zur Schule gegangen, da wo die Pokots leben ist es sehr heiß und Trocken, das macht das Leben in dieser Region sehr schwer, denn um an Wasser zu kommen, müssen die Lokalen Leute ganz oft viele Kilometer am Tag zurück legen. In den Dürrezeiten betreten die Pokots fremde Stammesgebiete, um Futter für ihre Herde zu bekommen, dieses führt fast immer zum Kampf, der mit Maschinengewehre ausgetragen wird. Die Regierung ist in der Halbwüstenregion kaum vertreten, also sind es die Stammesleute selber die dort regieren und bestimmen was Recht und Ordnung hat.

Traditionen wie Jungs und Mädchenbeschneidung stehen an der Tagesordnung, zeremonielle Feste wie Zwangsheirat, Opferungsfeste oder Gebetstreffen für Regen werden abgehalten und nicht zu vergessen, die festgesetzten Angriffe auf benachbarte Stämme wie z.B. die Turkana, Samburu oder Tugen. Die meisten Stammesleute haben noch nie etwas von Jesus und seinem Evangelium gehört, andere wiederum haben es und man-
che von ihnen haben geglaubt und folgen nun Jesus Christus nach. Im Gesamten gesehen ist das Gebiet aber noch nicht erreicht. Die Arbeit ist groß, Menschen sind viele und die Not ist unaussprechlich groß. Als Missionare dieser Gegend ist es uns ein großes Anliegen, dass Menschen zu dem lebendigen Gott umkehren, Buße tun und den Namen Jesu anrufen, denn nur das wird ihnen Rettung geben.

So sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von
seinem Wege und lebe.
Die Bibel Hesekiel 33,11

Unsere Arbeit ist in folgenden Bereichen auf-
geteilt:

  • Jüngerschaft: Gläubige/ bestehende Gemeinden im Glauben durch Seminare, Predigten sowie das Verbreiten von Hörbibeln/ Bibeln auszustatten. Lokale zu eigenständiger Evangelisation anleiten.
  • Gemeindegründung: Evangelisation mit dem Ziel neue biblische Gemeinden zu gründen, und dass an Orten wo Jesus noch nicht bekannt ist und die Not am Größten ist.
  • Diakonische Projekte: Das sind Projekte die dazu dienen sollen, das Evangelium unter den Unerreichten zu verbreiten. Wie z.B. das Bohren von Brunnen, Unterstützung von Schulen und medizinischer Versorgung.

Mongolei

2026-01-17: Jonathan ist mit seiner Familie seit einigen Jahren in der Mongolei.

Liebe Geschwister,
wir blicken zurück auf ein Jahr mit vielen schönen Begegnungen, aber auch einigen großen Herausforderungen. Doch in allen Schwierigkeiten durften wir die Treue, Fürsorge und Führung unseres Herrn stark erleben.

In Ikh-Uul, dem Ort, in den uns der Herr gestellt hat, durften wir einige neue Menschen kennenlernen, Beziehung aufbauen und p egen und den Herrn bezeugen. Ein großer Grund zur Freude war, dass sich eine junge Studentin aus unserem Dorf letzten Winter bekehrt hat.

Besonders dankbar bin auch, dass sich die Möglichkeit ergeben hat, die Tsaatan (Rentierhirten) in der mongolischen Taiga zu besuchen und ihnen Gottes Wort in ihrer Sprache zu bringen.

Besuch bei einer Rentierhirtenfamilie

Vielen Dank für eure Unterstützung und treue Gebete im vergangenem Jahr.
Jonathan und Tuvduu von Malm


Matthias in Kirgisistan

2026-01-15: Matthias ist mit Familie seit September 2025 in Kirgisistan.

Gemeinde

Mittlerweile haben wir uns gut in die Gemeinde eingelebt und freuen uns darüber, dass die Beziehung zu den Geschwistern immer tiefer wird.

Der Kindertag war gut besucht und anschließend kamen im Schnitt auch bis zu 15 Kinder relativ regelmäßig zur Kinderstunde. Wir haben uns sehr gefreut, dass zur Weihnachtsfeier mit den Kindern auch viele Kinder gekommen sind und die gute Botschaft gehört haben. Mittlerweile sind im Schnitt eher wieder zehn Kinder regelmäßig da. Wir hatten zwischenzeitlich auch schon überlegt, die Gruppe nach Alter in zwei Gruppen aufzuteilen. Das Problem ist, dass immer wieder andere Kinder kommen, so dass an einem Sonntag z.B. fast nur Vorschulkinder da sind und am nächsten Sonntag z.B. größtenteils ältere Kinder. Betet da gerne für Weisheit. Es ist nicht einfach, die Kinderstunde dann für alle altersgerecht zu gestalten.

Außerdem sind wir mit für die Gottesdienstgestaltung und für den
Chor verantwortlich. Besonders die Wochen vor Weihnachten waren sehr
intensiv und wir sind Gott dankbar, dass einige Kinder/Teenies sehr motiviert
waren. Besonders zu Heilig Abend waren viele Ungläubige da und das Evangelium wurde klar verkündigt. Nach dem Gottesdienst blieb eine Frau zurück, die in einer Sekte ist und hat sich bekehrt. Bisher kam sie aber leider nicht wieder und es fällt ihr schwer aus der Sekte rauszukommen. Für sie könnt ihr gerne auch beten.

Betet auch gerne weiter für die Arbeit mit den Kindern und Teenies. Wir wollen ihnen helfen, die Gaben, die Gott ihnen gibt, zu seiner Ehre einzusetzen. Neben dem Singen wollen wir zwei Mädchen langsam dazu anleiten den Allgemeingesang am Klavier zu begleiten. Andere Kinder zeigen Interesse Instrumente zu spielen, so dass wir versuchen auch ein kleines Orchester mit den Instrumenten die wir haben zu organisieren. Unser Anliegen ist aber vor allem, dass diese Teenies zu treuen Nachfolgern Jesu werden. Betet bitte dafür.

Schule

Meine Frau bietet in der Schule eine Bastel-AG an. So hat sie einmal in der Woche Kontakt mit ca. 20 Mädchen, denen sie jedes Mal auch eine Kurzandacht weitergeben kann. Die Vorbereitung nimmt viel Zeit in Anspruch. Betet deshalb bitte, um Weisheit und Gelingen dazu.

Wir sind mit den Geschwistern am Überlegen, ob ich evtl. eine Fußball-AG anfangen soll. Ich habe Respekt davor und brauche Weisheit zu dieser Entscheidung. Nehmt bitte auch das mit in euer Gebet.

Kinder

Wir freuen uns darüber, dass die Kinder sich mittlerweile sehr wohl fühlen. Am Anfang hingen sie sehr stark an uns. Jetzt spielen sie schon ohne Probleme mit anderen Kindern aus der Gemeinde. Sie gehen gerne zur Kinderstunde, lernen Verse auswendig und singen deutsche und russische Lieder. Fast jeden Sonntag, wenn wir zum Gottesdienst fahren, gucken sie gespannt, wer zu erst die Berge auf seiner Seite des Autos sieht, um dann festzustellen, dass auf beiden Seiten und vorne Berge sind, woraufhin eine Tochter dann kommentiert: „Papa, dass ist ganzer Treis mit Bergen!“ Die andere sagt zwischendurch: „Papa, ich will einmal ein Pferd kaufen.“ Sie fragt immer mal wieder noch nach Deutschland, aber an sich haben sie die neue Umgebung akzeptiert.

Vielen Dank für eure Gebete und eure Unterstützung.
Im Herrn verbunden,
Matthias mit Familie.


In der nächsten Zeit werden hier weitere Missionsberichte veröffentlicht.